Was sind die Taschentrends 2014

Was wäre ein perfektes Outfit ohne Handtasche ? Wer in diesem Frühjahr und Sommer diesbezüglich trendig sein möchte, der findet eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen. Auffällige Muster, doppelte Farbgebung und eher wenig Fassungsvermögen dominieren die Mode der Taschen, von denen Frau ja nie genug haben kann.

Klassisch oder sportlich – das ist die Frage

Auch wenn Handtaschen generell die Lieblingsbegleiter trendbewusster Fashionistas sind, hat eine Frau immer mehrere Modelle zur Auswahl. Wer auf diesen 2014 nicht verzichten möchte, sollte sich die Frage nach Klassik oder Sportlichkeit stellen. Während viele Modelle nun durch auffällige Tier- oder Blütenmuster auffallen, gibt es andere, die vor allem durch die Two-Tone-Optik punkten. Gerade bei diesen ist aber klar, dass die Form und das Design sehr schlicht und schnörkellos gehalten ist. Die Taschen sind minimalistisch ohne viel Schnick-Schnack, die Farben, die auch einmal ineinander laufen können, dominieren und sind einziger optischer Effekt. Wem das zu wenig ist, der sollte auf Taschen achten, die einen leichten Silber-Metallic-Glanz haben oder aber durch einen auffälligen Schwarz-Weiß-Kontrast punkten. Dabei ist die Tasche selbst einfärbig, während die ausgestellten Seiten in einer Kontrastfarbe gefertigt sind.

Materialien sind leicht und robust

Ob man sich nun für eine Tasche in Candy-Farben oder eher in einem kühlen Gewürzton entscheidet, liegt im eigenen modischen Anspruch. Wichtig ist das richtige Material zu wählen, das der Frühjahrs- und Sommertrend vor allem in leichtem Leder, aber auch in robustem Nylon oder Neopren sieht. Glänzende Beschichtungen und gelaserte Oberflächen sorgen für einen zusätzlichen optischen Effekt. Vor allem bei Clutches und Prochettes, das sind kleine elegante Handtaschen, geht es sehr edel zu. Auffällig ist, dass viele Modelle nicht mehr mit einem langen Riemen über die Schulter getragen werden, sondern dank einer kleinen Schlaufe locker lässig vom Handgelenk baumeln. Damit rückt die Handtasche perfekt in den Mittelpunkt des Outfits.

Foto: © konradbak – Fotolia.com

Polka Dots gehören zu den Mustertrends des Jahres

Derzeit sind Muster in keinem Kleiderschrank Mangelware, egal ob Karo, gestreift oder im wilden grafischen Design. Und nun gesellt sich ein weiterer Klassiker zu diesen Facetten dazu. Die Rede ist von Polka Dots, die jetzt die 50iger Jahre wieder aufleben lassen. Petticoat, Twist und Schlaghosen im Retrodesign lassen es nun also auf allen Linien punkten.

Ob groß oder klein, Polka Dots müssen es sein

Ganz gleich ob es sich um Kleidungsstücke mit großen Tupfen, kleinen Punkten oder aber im Allover Look handelt, der Klassiker im neuen Design macht einfach gute Laune und versprüht herrlich femininen Charme. Der Name Polka Dot stammt vom gleichnamigen Tanzstil, denn die Flamenco Tänzer trugen seit jeher Outfits mit diesem Muster. Und die Lebendigkeit des Rhythmus hat sich im Muster festgesetzt, egal ob sie sich auf Blusen, Kleidern oder Strumpfhosen wieder finden. Klar ist, sie fallen ins Auge und wirken immer etwas verspielt, auch wenn sie von Damen mit Stil und einem Hang zur Extravaganz getragen werden. Ob Kate Middleton nach der Geburt von Prince George oder Dita von Teese in ihrem sexy Outfit, beide Damen vereint der Hang zum Pünktchenlook.

Verspielt und lässig zugleich

Wem das weitschwingende Sommerkleid im auffälligen Polka Dot Design mit weißer Strickjacke und Keilabsatzschuhen dann doch zu verspielt ist, der sollte beim derzeit angesagten Stil einfach auf den Bruch achten. Auf bauschige Röcke im Rockabilly Stil muss deshalb nicht verzichtet werden, man kann doch einfach eine klassische Lederjacke dazu tragen. Auch tatsächlich grob wirkender Strick oder aber hell gewaschene Denimjeans gewährleisten, dass der Tupfenlook verspielt und gleichzeitig sehr lässig wirkt. Dies spiegelt sich auch in den Farben wider, denn Polka Dots kommen vor allem im Pastellton daher, kombiniert mit Weiß. Einzig kräftig rot geschminkte Lippen und eine zur Kleidung passende Schleife im Haar sorgen für garantiertes Auffallen.

Foto: © NinaMalyna – Fotolia.com

Das Ikat-Muster gehört zu den Trendmustern der Saison

Was wäre eine Mode ohne aktuellen Mustertrend ? Für den diesjährigen Sommer lautet dieser eindeutig: Ikat. Dieses farbenfrohe Zick-Zack-Muster bringt nicht nur eine willkommene Abwechslung zu Streifen, Punkten und Karos, sondern ist ein echter Hingucker auf Hosen, Blusen und Tüchern.

Alte Webtechnik im neuen Gewand

Ikat bedeutet soviel wie „Abbinden“ und kommt ursprünglich aus dem malaiischen. Das Muster beruht auf einer alten Webtechnik, wobei das Garn vorab abschnittsweise unterschiedlich eingefärbt wird. Beim anschließenden Weben entstehen dann die typischen geometrischen Muster und Strukturen, die vom einfachen Zick-Zack-Kurs bis hin zu komplexen Formen reichen. Ikat hat auch in der europäischen Mode bereits lange Tradition, ursprünglich waren diese Stoffe als Chiné bekannt. Heutzutage feiert das farbenfrohe Muster ein Revival im neuen Look, der geschickt optische Effekte mit gemütlichem Tragekomfort verbindet. Das farbenfrohe Zick-Zack-Muster setzt echte Hingucker-Momente und hat das Zeug, einem Outfit den letzten trendigen Schliff zu verleihen. Wer lieber auf Accessoires mit diesem Look setzt, der kann durch Tücher, Schals oder Handtaschen sachliche Kleidung komplett auflockern und Farbe in den Style bringen.

Kleider und Strickkleidung sind bewährt und beliebt

Wenn es um typische Ikat-Kleidung geht, so kommen die südamerikanischen Wurzeln wieder zum Vorschein. Denn kaum ein Stück ist so mit dieser Technik und mit diesem Muster verbunden wie der Poncho. Dieser lässt sich bei der aktuellen Mode am besten mit Skinnyjeans und einem einfarbigen Top kombinieren. Wer lieber Cardigans trägt, findet Ikat auch so verarbeitet und kann eine lässige Kombination aus Jeans und Jeanshemd mit der bunten Jacke tragen. Ein besonderes Highlight sind Ikat-Kleider, die entweder elegant oder aber casual getragen werden können. Dazu einfach mit Stilettos oder aber gemütlichen Sandalen oder sogar Snkeakers im gleichen Farbton kombinieren. Beim Schmuck ist es ratsam, im Ethnolook auf Holz zu setzen, während für die elegante Variante Stücke in Gold geeignet sind.

Foto: © eireenz – Fotolia.com